Stop Jaitapur – Down with AREVA!

Posted: Oktober 9th, 2013 | Author: | Filed under: Home | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Stop Jaitapur – Down with AREVA!

Die BI Lüchow-Dannenberg hat im Vorfeld zur Konferenz eine Online-Unterschriftenaktion gestartet. Anlass ist der Besuch von Pradeep Indulkar auf der diesjährigen Herbstkonferenz (Workshop: Solidarität mit der Anti-Atom-Bewegung in Indien).  Dabei soll ihm auf der Konferenz die Unterschriftenliste mit den folgenden drei Forderungen überreicht werden:

  1. Der Bau der Atomanlage „Jaitapur“ und alle weiteren atomaren Bauprojekte müssen sofort gestoppt werden. Die Projekte müssen aufgegeben werden.
  2. Der AREVA Konzern muss im Sinne der Humanität zerschlagen werden. Jegliche Beteiligung der BRD an der Weiternutzung von Atomkraft ist im Sinne des Atomausstiegs zu untersagen.
  3. Alle Atomanlagen weltweit müssen unverzüglich stillgelegt werden. Der Ausbau zu 100% erneuerbarer Energien muss erfolgen.

Die Unterschriftenaktion läuft bis zum 18.10.2013, teilnehmen könnt ihr über folgenden link: [entfernt].


Einladung zur bundesweiten Herbstkonferenz der Anti-AKW-Bewegung

Posted: September 4th, 2013 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für Einladung zur bundesweiten Herbstkonferenz der Anti-AKW-Bewegung

18.-20.10.2013 in Hamburg im centro sociale
Weiterhin brandgefährlich – den Widerstand gegen Atomanlagen organisieren!

Es ist etwa 19.30 Uhr, als Rauch aufsteigt. Dieses Mal nicht in Fukushima, auch nicht am AKW Krümmel wie 2007 – es ist in Hamburg am 1.Mai 2013. Auf dem Atomfrachter Atlantic-Cartier ist Feuer ausgebrochen, direkt unter frischen Brennelementen aus Schweden, Tonnen von Munition und leicht entzündlichem Ethanol. 15 Stunden wird es dauern, bis der Brand gelöscht ist. Der Hafen liegt mitten in Hamburg, zusätzlich feiern in wenigen hundert Metern Entfernung viele Tausend Menschen einen Abendgottesdienst. Die offizielle Reaktion: Schweigen, wie in Fukushima, wie in Krümmel, schweigen – nichts dazugelernt – Atomkraft bleibt brandgefährlich.

Das es zu einem derartigen Unfall kommt war nur eine Frage der Zeit, denn mit dem Ausbau der Atomfabriken in Gronau und Lingen nimmt die Zahl der Atomtransporte durch die Häfen von Jahr zu Jahr zu. Und dazu stehen noch 9 Reaktoren in der Landschaft, produzieren Atommüll und bergen weiterhin das Potential einer Katastrophe in sich.

Daneben versucht mit aller Gewalt eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen das „Endlagerproblem“ zu entsorgen, also sich selbst des Problems um die radioaktiven Hinterlassenschaften des fossil-nuklearen Zeitalters zu entledigen. Fassungslosigkeit macht sich bei den Aktiven breit, wenn immer neue Atomlobbyisten als Leiter der zuständigen Kommission gehandelt werden. Anderswo schaffen es Regierungen am vor sich hin eskalierenden GAU in Fukushima gänzlich vorbei zu sehen und nationale Atomprogramme voran zu treiben. Was in Osteuropa erst geplant wird, wird in Indien bereits brutal durchgesetzt – auch wenn dies heißt über Leichen zu gehen.

Was ist zu tun? Gremien boykottieren oder mitmachen, auf die Gefahr hin vereinnahmt zu werden? Wie können wir uns organisieren? Welche Recherche braucht es noch, um aktiv zu werden? Welche Kampagnen sollten angestoßen werden, welche brauchen Unterstützung? Was können wir von Aktivist_innen aus Indien, Mali oder Polen lernen, was gilt es jetzt zu tun?

Mit der Herbstkonferenz wollen wir allen Organisierten, und auch einfach nur Interessierten, einen Raum zur Verfügung stellen um sich auszutauschen, Pläne zu schmieden und sich zu organisieren – gegen das schleichende Gift eines vermeintlichen Atomausstieges.

Ihr seid herzlich eingeladen!

Anti Atom Plenum Hamburg

Zeit: 18. bis 20. Oktober 2013 in Hamburg

Ort: centro sociale (Sternstr. 2, 20359 Hamburg, www.centrosociale.de)

Kontakt/Anmeldung: herbstkonferenz2013@nadir.org.

Die Einladung auch als >pdf<.


Über Ent-Sorgung und die Stilllegung des Atomkonfliktes

Posted: August 30th, 2013 | Author: | Filed under: Home, Texte | Tags: , | Kommentare deaktiviert für Über Ent-Sorgung und die Stilllegung des Atomkonfliktes

Einige Gedanken des anti-atom-büro Hamburg zu den Überlegung der Gruppe .ausgestrahlt, sich an der „Atommüll-Kommission“ des Bundes zu beteiligen. Eine Dokumentation der Umfrage findet ihr hier: Soll .ausgestrahlt in die Atommüll-Kommission?.
Es gibt unsere Stellungnahme auch als pdf

Prolog

Seit mehr als dreißig Jahren wird im Niedersächsischen Salzstock Gorleben gebohrt, und mehr oder weniger engagiert nach einem sogenannten „Endlager“ gesucht. Phasen hektischen Dreischicht Betriebes wechseln sich mit Jahren kompletter Betriebsruhe (Moratorium) ab. Der Widerstand gegen das Projekt Gorleben war immer virulent, richtete sich nicht nach dem vermeintlichen bergbaulichen Fortschritt, sondern etablierte sich gegen die Anlieferung immer neuen Atommülls in das Zwischenlager Gorleben. Die Bewegung hatte darin ihren eigenen Beat, ihren eigenen Rhythmus gefunden, der den Konflikt um den Betrieb von Atomanlagen am Leben hielt, ihn immer wieder intensivierte und die Parteien vor sich her trieb, und immer wieder zu Konzessionen zwang: Verzicht auf das Nukleare Entsorgungszentrum Gorleben, „Atomkonsens“, Verbot innerdeutscher Castortransporte und später von Transporten in die WAA…

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Presseschau: Aktion am 24.8. an der Atlantic Cartier

Posted: August 26th, 2013 | Author: | Filed under: Home | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Presseschau: Aktion am 24.8. an der Atlantic Cartier

2013/08/2013.08.24-Anti.Atom-Protest-HH-ACL_.png Am Samstag, den 24.8.2013 hat das Anti-Atom-Plenum Hamburg eine kleine Aktion an der Atlantic Cartier, dem Frachter, der am 1. Mai 2013 im Hamburger Hafen gebrandt hat, gemacht. Mittlerweile gibt es einiges an Presseresonanz, die wir hier dokumentieren wollen.

Der NDR hat für den Hamburger Lokalsender auf 90,3 und später für ndr-info einen kleinen Beitrag erstellt, der am Samstag Mittag als erste Meldung der Nachrichten gesendet wurde.

Einen ausführlichen Beitrag gibt es auf dem Blog hh-mittendrin.de. Und auch in Liverpool/England wurde über die Atlantic Cartier berichtet.

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Havarierter Atomfrachter „Atlantic Cartier“ nach Brand erstmals wieder in Hamburg

Posted: August 24th, 2013 | Author: | Filed under: Home | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Havarierter Atomfrachter „Atlantic Cartier“ nach Brand erstmals wieder in Hamburg

Anti-Atom-Aktion im Hamburger Hafen erfolgt

2013/08/2013.08.24-Anti.Atom-Protest-HH-ACL_.pngWir, Atomkraftgegner*innen haben heute am Atomfrachter „Atlantic Cartier“ ein Transparent „Atomtransporte brandgefährlich“ angebracht. Mit zwei Schiffen protestierten wir ab 10 Uhr gegen die Atomtransporte durch den Hamburger Hafen, im speziellen heute durch die Atlantic Container Line (ACL) der das Schiff gehört und am 1.5.13 in Brand geraten war. Das Schiff legte um 5.35 Uhr am O’swaldkai an, in unmittelbarer Nähe des Kreuzfahrtschiffes „Queen Mary 2“. Es war das erste mal nach der Brandkatastrophe das die „Atlantic Cartier“ wieder nach Hamburg kam.

Die ACL ist bekannt für die Transporte von Uranhexafluorid, Urandioxid und Brennelemente in und aus den USA über den Hafen von Hamburg. Absender des im Hamburger Hafen umgeschlagenen angereicherten Uranhexafluorids (UF6) ist in der Regel die Urananreicherungsanlage im münsterländischen Gronau. Ziel sind drei Brennelemente-Fabriken in den USA.

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Havarierter Atomtransporter wieder in Hamburg

Posted: August 22nd, 2013 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Havarierter Atomtransporter wieder in Hamburg

Einladung zum Pressegespräch und Anti-Atom-Protest

Protest gegen die Atomtransporte durch Hamburg!

Die Atlantic Container Line (ACL) und deren Unfallschiff „Atlantic Cartier“, die am 1. Mai 2013 mit Uranhexaflouried (UF6) und Atombrennstäben, mit Munition und Ethanol in Brand geraten war kommt wieder nach Hamburg.

Dagegen protestieren wir!

Am Sa. 24.08.2013 um 09:30 Uhr werden wir vom Anleger Maritimes Museum, (Koreastraße 1, 20457 Hamburg) mit Schiffen zum Anlegehafen O’swaldkai fahren und gegen die Atomtransporte protestieren. Hierzu laden wir (das Anti-Atom-Plenum) die Presse zum Pressegespräch auf einer Barkasse ein. Bitte melden Sie sich an, da die Plätze begrenzt sind.

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Call for Papers – Anti-Atom-Herbstkonferenz in Hamburg

Posted: Juli 10th, 2013 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für Call for Papers – Anti-Atom-Herbstkonferenz in Hamburg

Liebe Anti-Atom-Bewegte,

hiermit möchten wir Euch ganz herzlich zur Herbstkonferenz nach Hamburg einladen. Zückt die Kalender: Vom 18.-20. Oktober 2013 halten wir Räume und Logistik für einen massenhaften gegenseitigen Austausch bereit, für Diskussionen und Auseinandersetzungen, Rückblick und Planung, Analyse und Kritik, Klönschnack und Palaver. Wenn Ihr sie möglichst zahlreich und höchstmotiviert gemeinsam mit uns nutzt, freuen wir uns sehr. Wie üblich ist mit der Einladung zur Konferenz auch dieses Mal ein Aufruf verbunden: Durchforstet doch recht bald mal Eure Aufzeichnungen und Köpfe und überlegt, ob Ihr nicht einen Workshop zu dem anbieten könnt, was Euch derzeit an Atomfeindlichem politisch umtreibt: Nicht nur Expertise, auch Denkansätze und Zwischenergebnisse Eurer Diskussionen sind gefragt. Je zahlreicher die Angebote, desto vielfältiger die Konferenz!

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aaa 343: Brand im Hafen

Posted: Juni 26th, 2013 | Author: | Filed under: Home, Texte | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für aaa 343: Brand im Hafen

Die neue anti-atom-aktuell Nr. 343 ist erschienen. Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist der Brand im Hamburger Hafen am 01.Mai 2013. Einen Überblick über die Gesamtausgabe gibt das Inhaltsverzeichnis. Auch wir haben einen Artikel dazu beigesteuert, den wir nun auch hier veröffentlichen.


Der Hamburger Senat spielt mit dem Feuer

am 1. Mai schlidderte Hamburg nur knapp an einer Katastrophe vorbei.

Der erste Mai ist ein Feiertag – auch in Hamburg. Neben den Demonstrationen zeichnet sich dieser Tag vor allem dadurch aus, dass viele Menschen das erste Mal im Jahr im Freien grillen. In diesem Jahr kamen noch rund 100.000 Christen hinzu, die den 34. Evangelischen Kirchentag feierten.

Direkt am Hafen, in der Hafencity fand mit mehr als 50.000 Teilnehmer_innen der Eröffnungsgottesdienst statt, und viele Menschen blieben auch nach Ende der Predigt für den Abend der Begegnung im Hafen. Der Hamburger Pastor Thomas Jeutner erinnert sich im Publik Forum „Vor allem war es eng,…, und dann immer diese Kante von der Kai -Anlage….da hatten die Menschen zu wenig Platz, vor allem waren keine Fluchtwege einkalkuliert.“ Rund 1200m vom Kirchentagsgelände, und nur rund 600m von den nächsten Häusern auf dem dichtbesiedelten Stadtteil Veddel brach gegen 19:30 Uhr ein Feuer auf der Atlantic Cartier der Reederei ACL aus. Es sollte sich in den nächsten Stunden zum größten Schiffsbrand im Hamburger Hafen der letzten Jahre entwickeln. Read the rest of this entry »


Atom-Spam – Eine Medienschau zum Brand im Hamburger Hafen am 1. Mai

Posted: Mai 18th, 2013 | Author: | Filed under: Home | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Atom-Spam – Eine Medienschau zum Brand im Hamburger Hafen am 1. Mai

Am 1. Mai hat in Hamburg ein Frachter der Atlantic Container Line (ACL) gebrannt. Mit auf dem Schiff waren u.a. 8,8t Uranhexafluorid (brutto, also das Gewicht der Behälter mitgerechnet). Wir versuchen hier mal eine kleine Übersicht der ganzen Medien, die darüber berichten.

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Der Hamburger Senat spielt mit dem Feuer

Posted: Mai 17th, 2013 | Author: | Filed under: Home | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Der Hamburger Senat spielt mit dem Feuer

Atomausstieg heißt in Hamburg – Stoppt die Urantransporte durch den Hamburger Hafen – jetzt

Der Unfall der Atlantic Cartier hat uns fassungslos gemacht. Obwohl wir, das Anti-Atom-Büro Hamburg, seit gut 15 Jahren Atomtransporte durch den Hamburger Hafen beobachten und dagegen angehen, hätten wir das nun eingetreten Szenario kaum für vorstellbar gehalten.

An Bord eines mit mehr als 20 Tonnen Uranoxid und Uranhexafluorid (9t) beladenen Schiffes kommt es zu einem schweren Brand, unmittelbar im Deck unter dem Uran. Gleichzeitig befinden sich rund 180 Tonnen Ethanol und mehrere Tonnen Munition an Bord. Zur gleichen Zeit findet nur 300m Luftlinie entfernt der Auftakt zum evangelischen Kirchentag 2013 mit mehr als 30.000 Teilnehmer_innen statt. In ähnlicher Entfernung, und in der Hauptwindrichtung, begehen auf der dichtbesiedelten Elbinsel Veddel Menschen den ersten Mai. Das Feuer brennt stundenlang und erst drei Stunden nach Eintreffen der Feuerwehr gelingt es ihr die UF6 Behälter mit einem Kran von Bord zu schaffen. Darüber hinaus steht die Feuerwehr vor dem Problem, dass sie diesen Brand nicht mit Wasser Löschen darf: Denn UF6 setzt, wenn es mit Wasser in Kontakt kommt, explosionsartig Flusssäure und Uranoxid frei. Evakuierungspläne für den Kirchentag, den Hafen oder die Veddel gibt es nicht, und die Nachfrage nach ihnen wurde jahrelang von den Hamburger Senaten jeglicher couleur (also auch Schwarz-Grün) als unnötig abgetan. Lediglich die Fraktion Regenbogen, und später die Linke, versuchten über kleine Anfragen mit uns und anderen Anti-AKW Gruppen auf diese Gefahr hinzuweisen. Der Hamburger Senat wusste also von der Gefahr und nahm sie sehenden Auges nicht ernst!

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