1.6. Veranstaltung: Den Uranabbau in Tansania stoppen – noch ist es möglich!

Posted: Mai 19th, 2016 | Author: | Filed under: Home, Termine | Kommentare deaktiviert für 1.6. Veranstaltung: Den Uranabbau in Tansania stoppen – noch ist es möglich!

Nach den Reaktorkatastrophen in Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) haben sich die meisten Länder von der Atomkraft abgewendet. Um so aggressiver versuchen gerade russische Konzerne weltweit ein Comeback der AKW zu forcieren. Ein Abkommen zwischen dem russischen
Handelsministerium und der Tansanischen Regierung über den großflächigen Uranabbau im Selous Nationalpark ist weit fortgeschritten und steht kurz vor der Unterzeichnung.

Der Sprecher der Umweltorganisation CESOPE, Anthony Lyamunda, berichtet über die drastischen Folgen für die Umwelt, den dieser Urantagebau für eines der größten und wichtigsten Naturschutzgebiete Ost-Afrikas, den Selous Nationalpark, und auch für die Region Bahi haben würde, welche dramatischen Auswirkungen dieses Projekt für die Bevölkerung hätte, und wie sich der Widerstand dagegen organisisert.

Termin: Mittwoch 1.6.2016

Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Werkstatt 3 (Nernstweg 32)

Referent: Anthony Lyamunda (CESOPE)
Veranstalterin: Anti-Atom-Büro Hamburg


Lesung am 27.1.2016 um 20 Uhr: Die Anti-Atom-Bewegung – Geschichte und Perspektiven

Posted: Januar 3rd, 2016 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für Lesung am 27.1.2016 um 20 Uhr: Die Anti-Atom-Bewegung – Geschichte und Perspektiven

Im Oktober 2015 ist das Buch „Die Anti-Atom-Bewegung – Geschichte und Perspektiven“ bei Assoziation A erschienen. Das Buch berichtet nicht nur über einen großen Zeitraum hinweg von dem breiten Spektrum der Kämpfe der Anti-Atom-Bewegung, sondern gibt auch einen Ausblick auf die Zukunft der Atompolitik und die zu erwartenden neuen Auseinandersetzungen.

Der Verdienst der Herausgeber*innen ist es, eine Vielzahl von Geschichten und Erzählungen eingesammelt zu haben, und dabei ganz verschiedene Spektren und Aktionsformen zu Wort kommen zu lassen: von den Organisator*innen der Sitzblockade X-tausend Mal quer über das Schottern bis zu Hakenkrallenaktionen. Es wird aus der Bewegung für die Bewegung berichtet.

Daran wollen wir mit der Veranstaltung im Januar anknüpfen. Zusammen mit dem anti atom büro Hamburg haben wir drei Aktivist*innen eingeladen, die den Widerstand gegen das Zwischenlager in Gorleben und die Castor-Transporte dahin intensiv begleitet haben. Wir wollen von ihren Erfahrungen hören, aber auch gerne mit euch über eure Erfahrungen und Analysen zum Anti-Castor-Widerstand diskutieren.


Mittwoch 27.1. 2016
Beginn: 20 Uhr
Einlass: 19:45 Uhr
Buchhandlung im Schanzenviertel
Schulterblatt 55


26.3.15 | Veranstaltung | Ein Atomausstieg findet in Hamburg nicht statt!

Posted: März 18th, 2015 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für 26.3.15 | Veranstaltung | Ein Atomausstieg findet in Hamburg nicht statt!

Anlässlich des Fukushima Jahrestages: Ein Informationsabend zum „Wer? Wie? Was?“ der stetig zunehmenden Atomtransporte durch den Hamburger Hafen. Mit Berichten über das wer und wo im Hamburger Atomgeschäft, und vielen Bildern der laufenden Kampagne dagegen.

Ort: Warenwirtschaft – café bioladen kollektiv | Große Brunnenstraße 141
Wann: Donnerstag, 26. März 2015

Die Veranstaltung ist Laktosefrei, kann aber Spuren von Informationen über Uran enthalten

Mehr informationen bei
atomtransporte-hamburg-stoppen.de/


Hafenrundfahrten 2015

Posted: März 18th, 2015 | Author: | Filed under: Hafenrundfahrten, Home, Termine | Tags: , | Kommentare deaktiviert für Hafenrundfahrten 2015

Auch 2015 bieten wir wieder, in Kooperation mit der Hafengruppe Hamburg, die energiepolitische Hafenrundfahrt „Gegen den Strom“ an. Unsere Termine für dieses Jahr sind (immer Sonntags): 07. Juni, 28. Juni, 19. Juli, 13. September und am 11. Oktober. Abfahrt ist immer um 15.30 Uhr am Anleger Vorsetzen der Barkassenzentrale Ehlers.

Wir haben mittlerweile die Route ein wenig geändert. So fahren wir Anfangs immer in den Hansahafen, an die Stelle, an der der Atomtransporter „Atlantic Cartier“ am 1. Mai 2013 gebrannt hatte. Inhaltlich stark ausgebaut ist der Komplex um Kohle (Hansaport) und das Steinkohlekraftwerk Moorburg, an dem wir auch die Grundzüge der sog. Energiewende erklären. Da auch weiterhin die Schleuse am Rugenberger Damm geschlossen ist, lassen wir den Parkhafen aus.

Zusätzlich zu den festen Terminen könnt ihr die Rundfahrt auch zu anderen Zeiten buchen. Wendet euch dafür bitte an hafengruppe(at)hamburg.de.

Seit letztem Jahr bieten wir die Rundfahrt auch im Rahmen der OpenSchool 21 an. Für Buchungen wendet ihr euch bitte direkt an die OpenSchool.


14. November: Lesung „XXX – Ein Atomkraft-Krimi“ im buttclub

Posted: Oktober 25th, 2013 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für 14. November: Lesung „XXX – Ein Atomkraft-Krimi“ im buttclub

lesungxxx„Vielleicht musste er den Bullen ausweichen und ist deshalb in diese Richtung gelaufen“, meinte Thomas. „Das glaube ich nicht. Zu dem Zeitpunkt tobten hier heftige Auseinandersetzungen. Wenn Holger vorgehabt hätte, die Kampfzone zu verlassen, hätte er sich einfach den Leuten anschließen können, die auf dem Rückweg Richtung Tollendorf und Metzingen waren.“ „Vielleicht hat er sich verlaufen?“ „Unsinn. Er besaß sehr gute Ortskenntnisse und hatte immer eine Karte auf Tasche.“ (XXX, S.78)

Der Anti-Atom-Aktivist Holger wird nach einem Castor-Alarm tot im Wald gefunden. Was ist geschehen? Ein Unfall beim Pinkeln, heißt es. Doch der Journalist Thomas Krüdewagen wittert Mord. Staatsschutz? Atommafia? Schurken in der Szene? Er begibt sich auf Spurensuche – im Wendland und anderswo.

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3.11. Fukushima nach der Katastrophe

Posted: Oktober 18th, 2013 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , | Kommentare deaktiviert für 3.11. Fukushima nach der Katastrophe

Über das Leben im Katastrophengebiet und die aktuelle japanische Atompolitik

Auch über zwei Jahre nach der Atom-Katastrophe am 11. März 2011 in Fukushima, ist die Situation noch nicht unter Kontrolle. Regelmäßig berichten Medien von radioaktiv verseuchtem Wasser und auftretenden Störfällen am Kraftwerk. Was sich für uns bereits bedrohlich anhört, ist für knapp zwei Millionen Menschen, die rund um Fukushima leben, gefährlicher Alltag.

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Einladung zur bundesweiten Herbstkonferenz der Anti-AKW-Bewegung

Posted: September 4th, 2013 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für Einladung zur bundesweiten Herbstkonferenz der Anti-AKW-Bewegung

18.-20.10.2013 in Hamburg im centro sociale
Weiterhin brandgefährlich – den Widerstand gegen Atomanlagen organisieren!

Es ist etwa 19.30 Uhr, als Rauch aufsteigt. Dieses Mal nicht in Fukushima, auch nicht am AKW Krümmel wie 2007 – es ist in Hamburg am 1.Mai 2013. Auf dem Atomfrachter Atlantic-Cartier ist Feuer ausgebrochen, direkt unter frischen Brennelementen aus Schweden, Tonnen von Munition und leicht entzündlichem Ethanol. 15 Stunden wird es dauern, bis der Brand gelöscht ist. Der Hafen liegt mitten in Hamburg, zusätzlich feiern in wenigen hundert Metern Entfernung viele Tausend Menschen einen Abendgottesdienst. Die offizielle Reaktion: Schweigen, wie in Fukushima, wie in Krümmel, schweigen – nichts dazugelernt – Atomkraft bleibt brandgefährlich.

Das es zu einem derartigen Unfall kommt war nur eine Frage der Zeit, denn mit dem Ausbau der Atomfabriken in Gronau und Lingen nimmt die Zahl der Atomtransporte durch die Häfen von Jahr zu Jahr zu. Und dazu stehen noch 9 Reaktoren in der Landschaft, produzieren Atommüll und bergen weiterhin das Potential einer Katastrophe in sich.

Daneben versucht mit aller Gewalt eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen das „Endlagerproblem“ zu entsorgen, also sich selbst des Problems um die radioaktiven Hinterlassenschaften des fossil-nuklearen Zeitalters zu entledigen. Fassungslosigkeit macht sich bei den Aktiven breit, wenn immer neue Atomlobbyisten als Leiter der zuständigen Kommission gehandelt werden. Anderswo schaffen es Regierungen am vor sich hin eskalierenden GAU in Fukushima gänzlich vorbei zu sehen und nationale Atomprogramme voran zu treiben. Was in Osteuropa erst geplant wird, wird in Indien bereits brutal durchgesetzt – auch wenn dies heißt über Leichen zu gehen.

Was ist zu tun? Gremien boykottieren oder mitmachen, auf die Gefahr hin vereinnahmt zu werden? Wie können wir uns organisieren? Welche Recherche braucht es noch, um aktiv zu werden? Welche Kampagnen sollten angestoßen werden, welche brauchen Unterstützung? Was können wir von Aktivist_innen aus Indien, Mali oder Polen lernen, was gilt es jetzt zu tun?

Mit der Herbstkonferenz wollen wir allen Organisierten, und auch einfach nur Interessierten, einen Raum zur Verfügung stellen um sich auszutauschen, Pläne zu schmieden und sich zu organisieren – gegen das schleichende Gift eines vermeintlichen Atomausstieges.

Ihr seid herzlich eingeladen!

Anti Atom Plenum Hamburg

Zeit: 18. bis 20. Oktober 2013 in Hamburg

Ort: centro sociale (Sternstr. 2, 20359 Hamburg, www.centrosociale.de)

Kontakt/Anmeldung: herbstkonferenz2013@nadir.org.

Die Einladung auch als >pdf<.


Havarierter Atomtransporter wieder in Hamburg

Posted: August 22nd, 2013 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Havarierter Atomtransporter wieder in Hamburg

Einladung zum Pressegespräch und Anti-Atom-Protest

Protest gegen die Atomtransporte durch Hamburg!

Die Atlantic Container Line (ACL) und deren Unfallschiff „Atlantic Cartier“, die am 1. Mai 2013 mit Uranhexaflouried (UF6) und Atombrennstäben, mit Munition und Ethanol in Brand geraten war kommt wieder nach Hamburg.

Dagegen protestieren wir!

Am Sa. 24.08.2013 um 09:30 Uhr werden wir vom Anleger Maritimes Museum, (Koreastraße 1, 20457 Hamburg) mit Schiffen zum Anlegehafen O’swaldkai fahren und gegen die Atomtransporte protestieren. Hierzu laden wir (das Anti-Atom-Plenum) die Presse zum Pressegespräch auf einer Barkasse ein. Bitte melden Sie sich an, da die Plätze begrenzt sind.

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Call for Papers – Anti-Atom-Herbstkonferenz in Hamburg

Posted: Juli 10th, 2013 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für Call for Papers – Anti-Atom-Herbstkonferenz in Hamburg

Liebe Anti-Atom-Bewegte,

hiermit möchten wir Euch ganz herzlich zur Herbstkonferenz nach Hamburg einladen. Zückt die Kalender: Vom 18.-20. Oktober 2013 halten wir Räume und Logistik für einen massenhaften gegenseitigen Austausch bereit, für Diskussionen und Auseinandersetzungen, Rückblick und Planung, Analyse und Kritik, Klönschnack und Palaver. Wenn Ihr sie möglichst zahlreich und höchstmotiviert gemeinsam mit uns nutzt, freuen wir uns sehr. Wie üblich ist mit der Einladung zur Konferenz auch dieses Mal ein Aufruf verbunden: Durchforstet doch recht bald mal Eure Aufzeichnungen und Köpfe und überlegt, ob Ihr nicht einen Workshop zu dem anbieten könnt, was Euch derzeit an Atomfeindlichem politisch umtreibt: Nicht nur Expertise, auch Denkansätze und Zwischenergebnisse Eurer Diskussionen sind gefragt. Je zahlreicher die Angebote, desto vielfältiger die Konferenz!

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Workshop des aab auf dem Antiatomcamp im Juli

Posted: Mai 5th, 2013 | Author: | Filed under: Termine | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für Workshop des aab auf dem Antiatomcamp im Juli

Herrschaftstechniken am Beispiel des sogenannten Endlagerdiskurses

Mit dem vorerst letzten Castortransport nach Gorleben, im November 2011, bricht ein stürmischer Bewegungszyklus der Anti-AKW-Bewegung ab. Auch ohne die spektakulären Auseinandersetzungen in den wendländischen Wäldern geht die Auseinandersetzung um den Betrieb von Atomanlagen weiter. Doch die Ebenen verschieben sich: von der Straße weg hin zum Ringen um Diskurse und Begriffe. Ganz aktuell versuchen Betreiber_innen, aber vor allem die Parteien, die letzte „offene Flanke“ im Atomkonflikt zu befrieden, die sog. Endlagerfrage. Mit dem Ausruf: „Irgendwo muss das Zeug ja hin!“ hat Winfried Kretschmann (Grüne) das Zentrum des Diskurses treffend umschrieben und die Jagd nach einem Endlager eröffnet. Im Kern geht es den Protagonist_innen dieses Diskurses vor allem darum, das “Endlagerproblem” zu entsorgen und weniger um die immensen Probleme des radioaktivem Mülls. In unserem Workshop werden wir den aktuellen Diskurs um die „Endlagerfrage“ nachzeichnen und fragen uns, ob und wie in diesen Diskurs interveniert werden kann.

Der Workshop findet statt im Rahmen des Anti-Atom-Camps im Münsterland vom 19. bis 27.Juli 2013.