3.11. Fukushima nach der Katastrophe

Posted: Oktober 18th, 2013 | Author: | Filed under: Home, Termine | Tags: , | Kommentare deaktiviert für 3.11. Fukushima nach der Katastrophe

Über das Leben im Katastrophengebiet und die aktuelle japanische Atompolitik

Auch über zwei Jahre nach der Atom-Katastrophe am 11. März 2011 in Fukushima, ist die Situation noch nicht unter Kontrolle. Regelmäßig berichten Medien von radioaktiv verseuchtem Wasser und auftretenden Störfällen am Kraftwerk. Was sich für uns bereits bedrohlich anhört, ist für knapp zwei Millionen Menschen, die rund um Fukushima leben, gefährlicher Alltag.

Kazuhiko Kobayashi, einer der führenden Köpfe in der jungen japanischen Anti-Atomkraft-Bewegung, gibt auf seiner Vortragsreise durch Deutschland einen aktuellen Einblick zur Situation vor Ort. Auf einer zehntägigen Reportagereise in Fukushima sprach er mit Betroffenen und führte Messungen über die radioaktive Verseuchung durch. Von den Ergebnissen und Erfahrungen dieser Eindrücke berichtet er seinem Publikum. Dabei geht er auf die Reaktion der betroffenen Menschen ein sowie auf die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe der japanischen und weltweiten Atompolitik. Im Anschluss an seinen Vortrag gibt es die Möglichkeit zu einer Diskussion. Im Anschluss stehen beide Kooperationspartner, Greenpeace Hamburg und das Anti-Atom-Büro, für Fragen zur Verfügung zum Thema Atomkraft, zu ihrer Arbeit in Fukushima und hier vor Ort und zu Beteiligungsmöglichkeiten.

Über den Referenten Kazihiko Kobayashi:
Kazihiko Kobayashi lebte als studierter Germanist fast 30 Jahre in Deutschland und arbeitete als selbstständiger Berater für verschiedene japanische Firmen. Seit seiner Rückkehr nach Japan 1997 beschäftigt er sich mit den Katastrophenrisiken durch die Nutzung von Nukleartechnik und mit Armuts- und Umweltproblemen in seinem Heimatland. Nach dem Tsunami und der darauf folgenden Nuklearkatastrophe in Fukushima gehört er zu den führenden Köpfen der japanischen Anti-Atomkraft-Bewegung. Seitdem berichtet er auf Vortragsreisen in Deutschland, Frankreich und in der Schweiz von den Folgen des Super-GAU. Auf einer gemeinsamen Reportagereise mit einem deutschen Journalisten durch Hiroshima, Osaka, Fukushima und Tokyo führte er Interviews mit Betroffenen und recherchierte zum geschichtlichen Zusammenhang in der japanischen Atompolitik.

So 3. November / 18.00 Uhr / W3-Saal (Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg-Altona) / Eintritt frei – Spende

Veranstaltet von der W3 in Kooperation mit dem anti-atom-büro Hamburg und Greenpeace Hamburg


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